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hundebegegnungen

sollten eigentlich für hunde und halter etwas schönes, entspannendes sein.
die hunde begrüßen sich kurz und im idealfall toben die hunde kurz und die halter können (natürlich immer mit dem blick auf die hunde) auch ein kurzes schwätzchen halten.
leider sind nicht alle hunde immer und in jeder situation so gut sozialisiert, das solche begegnungen stressfrei ablaufen.
einige hunde haben an der leine stress, andere pöbeln, raufen oder mobben ohne leine.

grundsätzlich gilt:
begegnet man einem angeleinten hund, dann wird der eigene hund auch angeleint.


es hat immer einen grund, wenn ein hund an der leine gehalten wird.
  • es kann ein kranker hund sein, der z.b. nicht toben soll ...
  • es kann ein ängstlicher hund sein, der panik bekommen kann ...
  • es kann ein schlecht sozialisierter hund sein ...
  • es kann ein hund sein, mit dem gerade Übungen gemacht werden ...
  • von der ansteckenden erkrankung mal ganz abgesehen ...
  • es kann aber auch der halter sein, der angst vor anderen hunden hat und deshalb froh ist, wenn der entgegenkommende hund an der leine ist ...
was aber eine völlige unsitte geworden ist, dass man unerzogene hunde in angeleinte hunde rein rennen lässt.
diese hunde sind oft überhaupt nicht erzogen und befolgen deshalb keinen rückruf.
darum gilt meiner meinung nach, dass nur dann ein hund von der leine darf, wenn er auch jederzeit das kommando "hier" beherrscht.

der preis der freiheit ist der gehorsam.

dabei rede ich nicht davon, dass ein hund "klebend bei fuß" laufen muss oder sich ins platz schmeißt. aber "hier" heißt hier und nicht erst in 2 minuten.

desweiteren gibt es hunde, die sich nicht "respektvoll" genug nähern. sie beherrschen nicht die allgemein übliche körpersprache bei hundebegegnungen.
sie laufen keinen bogen, sie fixieren ... oder sonstiges ... da heißt es dem hund erstmal wieder eine deutliche körpersprache beizubringen. denn für andere hunde geht von einem solchen hund eine bedrohung aus.

eigentlich könnten wir hundehalter alle zusammen eine menge bewirken (zuteilung von hundeauslaufplätzen, anbringung von kottütenautomaten, mehr akzeptanz in der gesamtbevölkerung ...), aber nein, wir machen uns das leben gegenseitig schwer.
ein miteinander unter den hundehaltern, wäre viel besser, als dieses gegeneinander.

viele hunde heißen dabei auch immer "dertutnix" oder "dashaterjanochniegemacht" oder "dasmachendieuntereinanderaus" ... dieses sollte aber immer nur in absprache mit dem anderen hundehalter geschehen und nicht immer nur aus sicht eines einzelnen.

wie viele hunde sind heute aus dem tierschutz und haben eine vergangenheit, die sich nur langsam wieder umleiten lässt. oft hängt jahrelange arbeit daran. nehmen wir die leinenaggression … mit dem hund wird oft monate geübt, bis er lernt, hunde bis auf einen gewissen abstand zu tolerieren ... das ist sehr aufwendig (und mit einem trainer oft kostenintensiv) ... da kann ein einziger "sturmangriff" eines unangeleinten rein rennenden hundes alles wieder zunichte machen.

also liebe hundehalter ... ein freundschaftlicher umgang (mit einer kurzen nachfrage im begegnungsverkehr) kann da viele unliebsame folgen von vornherein ausschalten.
es wäre schön, wenn es das verstärkter geben würde.


Quelle: http://www.collie-cocker-seite.de/