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Dealing with the Guilt
Guilt. It's a word that can invoke in us the deepest, most terrible feelings of loss, horror, anger, and helplessness. Why
did I do what I did? Why couldn't I have done more? Did I kill my beloved pet? Did I not do enough? Did I do too much? Did
I put him/her down too soon? Did I wait too long? If only I had closed the gate. If only I had noticed sooner. If only I
had waited longer. If only I had more money. If only I had rushed to the vet sooner. If only I had known more at the time.
If only I had listened to my gut feelings. If only I had gone to a better vet.
And we beat ourselves up for all these questions and "if-onlys". Why do we do this? Because we loved our pets. Because we
wish we could have done more, or wish we had not done what we did.
But we cannot bring them back. We cannot change what we did or did not do.
What we can do is stop hurting ourselves over the guilt. Each of us, in our own way, did what we thought was right at the
time, using what we knew and felt. Each of us tried to do the best we could, and did it with the intention of love.
We are human beings, with frailties and faults. We don't know everything. We make mistakes. But we make them with the best
of intentions.
To hurt ourselves with the terrible additional pain of guilt is to do disservice to the love we felt for our pets. With very,
very few exceptions, we did the best we knew to do at the time. Even if we feel that we didn't do what we should have, or did
what we should not have, we have learned, and everyone will benefit from that knowledge now.
Our beloved pets are gone, and out of pain. We still torture ourselves with the pain of guilt and doubt. It's human to do
that, too, but are we being fair to ourselves?
We loved, deeply, and that says that we have a deep capacity for love that many do not. We are basically good people. Should
we not recognize that goodness, instead of inflicting pain on ourselves for what we could, or should, or should not have
done?
We took in a beloved creature, and gave him or her everything we could. We petted, we walked, we fed, we changed litterboxes,
we played, we stroked, we sat sleepless on difficult nights. We cared, and did everything we knew to do at the time. And we
looked in their eyes, and knew they understood that we loved them, and knew that they loved us.
If we didn't know enough, or made an innocent mistake, do we believe that they did not understand, and love and forgive us
in spite of it? I believe they did, and that they do.
We need to forgive ourselves. If we can, we can increase our knowledge, reach out to help others, and use our pain to make things better for our pets, for others' pets, and for those animals out there who are alone and lost. We can make a difference. But only if we quit hating ourselves, blaming ourselves, for being human.
Let the guilt go. Know that your furbabies don't blame you; they understand, because they know your heart. Let yourself
forgive yourself, and allow all the love you have to be there for another. There are so many who need it.
Learn, and then teach. Keep learning, and don't stop. Every pebble of knowledge and caring you send out will ripple
throughout the world, and keep growing. And perhaps in time, every animal will be loved, and well-cared for, and there will
be a great golden age for the animals, and for those of us who love them.
Ginger-lyn Summer
September 10, 1999
Quelle: http://www.petloss.com/dealing.htm
ich hab mal, mehr schlecht als recht, versucht, das zu übesetzen ...
wie geht man mit der schuld um?
schuld.
dies ist ein wort, das uns in tiefe, schlimme gefühle von verlust, schrecken, wut und hilflosigkeit stürzen kann.
warum habe ich getan, was ich getan habe?
warum habe ich nicht mehr getan?
habe ich mein geliebtes tier getötet?
habe ich nicht genug getan?
habe ich zuviel getan?
habe ich ihn/sie zu früh einschläfern lassen?
habe ich zu lange gewartet?
hätte ich nur das tor zugemacht.
hätte ich es nur früher bemerkt.
hätte ich nur länger gewartet.
hätte ich nur mehr geld.
wäre ich nur früher zum TA gegangen.
hätte ich nur mehr gewusst.
hätte ich nur auf mein bauchgefühl gehört.
hätte ich nur einen besseren TA gehabt.
und wir quälen uns mit all diesen fragen und "hätte_ich_bloß".
warum tun wir das?
weil wir unsere tiere geliebt haben. weil wir wünschten, wir hätten mehr getan, oder wir hätten nicht getan, was wir getan
haben.
aber all das bringt sie uns nicht wieder. wir können nichts ändern, nichts von dem, was wir getan haben und nichts was wir
versäumt haben zu tun.
was wir tun können ist aufhören, uns vor schuldgefühlen zu zerfleischen.
jeder von uns hat auf seine eigene art und weise das getan, von dem er glaubte, dass es richtig war zu diesem zeitpunkt -
nach besten wissen und gewissen. jeder von uns hat versucht sein bestes zu geben und wir taten es voller liebe.
wir sind alle nur menschen voller fehler und schwächen. wir wissen nicht alles. wir machen fehler, aber wir machen sie im
guten glauben, das richtige zu tun.
uns noch zusätzlich mit dem schrecklichen schmerz der schuld zu quälen schadet der liebe, die wir für unser tier fühlen.
mit ganz, ganz wenigen ausnahmen haben wir unser bestes gegeben. selbst wenn wir fühlen, dass es nicht das richtige war
oder sogar einen fehler zugeben müssen, haben wir daraus gelernt und profitieren in zukunft daraus.
unser geliebtes tier ist gegangen und ist jenseits des schmerzes. wir selbst quälen uns aber mit schuldgefühlen und zweifeln.
es ist ja auch menschlich, das zu tun, aber ist es fair uns gegenüber?
wir haben unendlich geliebt und das bedeutet, dass wir dies im gegensatz zu vielen anderen menschen können. im grunde
genommen sind wir gute menschen. sollten wir nicht versuchen, diese tugend zu nutzen, anstatt uns schmerz zuzufügen für
etwas was wir gekonnt oder gesollt, oder hätten unterlassen sollen?
wir haben ein geliebtes tier zu uns geholt und ihm alles gegeben, was wir konnten. wir liebten es, gingen mit ihm,
fütterten es, versäuberten es. wir spielten mit ihm und streichelten es, saßen nächtelang bei ihm, wenn es krank war. wir
haben uns gekümmert und haben alles getan, was wir zu diesem zeitpunkt konnten und wussten. und wir schauten in seine augen
und fühlten, dass es unsere liebe spürte und dass unser tier uns liebte.
wenn wir nicht genug wussten, oder einen dummen fehler gemacht haben, glauben wir wirklich, dass sie das nicht bemerkt
haben? und uns nicht trotzdem geliebt und vergeben haben? ich glaube, sie haben sehr wohl verstanden und uns verziehen.
wir selbst müssen uns auch vergeben. wir sollten unser wissen verbessern, anderen helfen und unseren schmerz nutzen,
unseren tieren ein besseres leben zu ermöglichen - ALLEN tieren, vor allem denen, die alleine und verloren sind. wir
können etwas bewirken, aber nur dann, wenn wir aufhören uns selbst zu hassen, und uns zu zerfleischen, dafür, dass wir
nur menschen sind.
lass die schuld gehen. du kannst sicher sein, dass unsere fellkinder uns keine vorwürfe machen; sie verstehen, weil sie
in dein herz blicken. vergib dir selbst und erlaub all der liebe, derer du fähig bist, für ein anderes tier dazusein. es
sind so viele, die deine liebe brauchen.
lerne und dann lehre. hör niemals auf zu lernen. jedes bisschen wissen und zuwendung wird sich über die welt verbreiten
und wachsen. und vielleicht irgendwann, wird jedes tier geliebt und umsorgt sein und es wird das goldene zeitalter der
tiere anbrechen - und für uns, die wir sie lieben.
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