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ein appell an unsere hundebesitzer!

knurren und die nackenhaare sträuben oder freudig mit dem schwanz wedeln - wie ein hund reagiert, wenn er einem fremden menschen oder hund begegnet, ist nie vorherzusagen. bremst nicht eine leine den tatendrang des hundes, so können solche begegnungen blutig enden.

"der ist lieb, der macht nix," sagen hundebesitzer oft, die ihren vierbeiner unangeleint ausführen und deren hund passanten und spaziergängern entgegenspringt. nun ist nicht jeder mitbürger tierlieb, mancher hat gerade mit hunden unangenehme, vielleicht auch schmerzliche erfahrungen gemacht. schreck und angst widerfahren diesen mitbürgern. gerade für kinder ist dies ein schlimmes erlebnis. sie erschrecken, bekommen angst, geraten in panik und reagieren in vielen fällen falsch. schreck und angst sind aber auch eine art körperverletzung.

ebenso übersehen sie leicht die gefahr für ihr eigenes tier, wenn es sich mit einem fremden hund einlässt. schnell kann aus dem begrüßenden beschnüffeln eine rauferei und beißerei werden.

in wohngebieten sollten hunde deshalb generell angeleint ausgeführt werden; aber auch in gebieten, in denen immer wieder mit spaziergängern, joggern oder anderen hunden zu rechnen ist.

ebenfalls sollten beim gang durch unsere fluren hunde nicht überall frei herumstreunen dürfen. immer wieder werden uns klagen vorgetragen, dass streunende hunde den wildbestand in unserer flur nicht unerheblich stören.

ein anderer aspekt sind die hinterlassenschaften solch freilaufender hunde. gerade in unseren grünanlagen, kinderspielplätzen oder auf gehwegen machen solche hunde "ihr geschäft". eine äußerst unappetitliche angelegenheit, die wir so nicht akzeptieren können. verantwortungsbewusste hundehalter sollten ihren hund deshalb nur dort ausführen, wo seine hinterlassenschaft niemanden stört oder diese durch den besitzer beseitigt wird. im übrigen wird nochmals darauf hingewiesen, dass die verunreinigung öffentlicher straßen, wege und plätze mit einem bußgeld belegt werden kann.

wir appellieren deshalb an die vernunft aller hundehalter und bitten, die oben angeführten anregungen dringend zu beachten.

Rainer Kinzkofer, 1. Bürgermeister Veitshöchheim
aus: Veitshöchheimer Mitteilungen Nr. 10 vom 9. märz 2009


gilt sicherlich auch für die Gemeinde Rimpar und für alle gemeinden dieses landes, dieser welt ...